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20-07-2006

Nationalteam Sultanat OMAN - Vestel MANISASPOR/Türkei

Der orientalische Fußballzauber im Schwarzautalstadion endet 1:2 für die türkischen Gäste.

Spieltableau in der Übersicht

Großer Aufmarsch im Schwarzautalstadion am lt. Medien heißesten Tag es Jahres. Zum Schwitzen kamen nicht nur die Organisatoren in der Vorbereitung, sondern auch die Trachtenmusikkapelle Wolfsberg, die u.a. die Nationalhymne des Sultanates Oman zum Besten gab und damit einen sehr feierlichen Auftritt beider Teams unterstrich.

Das Match selbst begann mit einem Überfall der Türken. Ankick, ein paar Ballberührungen, ein Heber am 16er über den herausstürmenden Goalie des Oman und es stand 0:1 nach nicht einmal einer Minute; Torschütze war die Nr. 19, Metin Akan.

Vestel Manisaspor, zuletzt 9. (von 18) der obersten türkischen Liga (Süper Lig), dominierte die erste halbe Stunde recht deutlich, wenn auch lt. Trainerinfos nicht die allererste Garnitur vom Start weg eingelaufen ist. Der Rest kam entweder zur Halbzeit oder schindete sich gut eine Stunde am Pausengelände unserer Hauptschule; unsere Kleinsten, die Hand in Hand mit den Stars auf's Spielfeld kamen, mimten für dieses Training die Räuber und wurden von den türkischen Gendarmen in Vestel-Trainingsmontur ganz herzlich gejagt.

Tempo machte aber auch die crème de la crème des Oman, sodass sich auf beiden Seiten ein hochklassiges Match entwickelte. Knapp vor der Pause (42. Minute) gelang nach einem Stanglpass der Ausgleich durch die Nr. 9, Hashim Saleh. Auch der Oman ist international sehr erfolgreich und hat vor 2 Jahren, wenige Wochen nach dem Premierenauftritt bei uns, beim Asien-Cup in Japan beachtlich aufgezeigt.

Zur Pause wurde auf beiden Seiten kräftig durchgetauscht, damit kam auch noch mehr Klasse ins Match. Nach genau einer Stunde verwertete der Topspieler der Türken, der tschechische Nationalspieler Lukas Zelenka (Nr. 15), eine ideale Vorlage und stellte zur 1:2 Führung für Manisaspor. Trotz brütender Hitze (mehr als 35°C) ging es auf hohem Niveau weiter; Tore sind bis zum Abpfiff nicht mehr gefallen, damit gingen die Türken als 2:1-Sieger vom Platz.

Das türkische Team repräsentiert lt. deutschen Transferagenturen immerhin einen Marktwert von mehr als 20 Mio. EUR, das ist ungefähr der Wert vom SK Sturm und GAK zusammen, und hat diese Favoritenrolle ausspielen können.

Bemerkenswert auf beiden Seiten die Toptrainer: Milan Macala, ehemaliger tschechischer Nationalcoach, arbeitet immer noch auf der arabischen Halbinsel für das Sultanat Oman. Vestel Manisaspor hat vor 10 Monaten den ehemaligen türkischen Nationalcoach, Ersun Yanal, als technischen Direktor und Cheftrainer gewinnen können.

Prominent zu ging es aber auch abseits des grünen Rasens. Vestel Manisaspor hatte beispielsweise den mächtigen Präsidenten, Haluk Cubukcu, mit. Die Mannschaft des Oman bekam zur Pause hohen diplomatischen Besuch: Botschafter-Stv. und Konsul der Botschaft des Oman kamen extra aus Wien angereist. Polizei-AI Helmut Kremser und sein großes Team sorgten für unser aller Sicherheit.

Obmann Wahrlich konnte neben den Bürgermeistern Wahrlich, Großschädl, Hackl, Trummer und den VBgm. Großschädl und Warasdin vor allem auch die Sponsoren dieses Events begrüßen und denen Dank sagen:

REINISCH/Christa Reinisch, STEIRERFLEISCH/Alois Strohmaier und Karoline Scheucher, MARKTGEMEINDE WOLFSBERG/Gesamter Gemeindevorstand, HOVAL/Geschäftsführung, KOKOL/Hans-Peter Kokol, GOTTINGER/Hubert Gottinger, OGO/Franz Warasdin und SUPERFUND.

Nach dem Match ging es für den Oman recht bald zurück ins Basislager nach Söchau. Die Türken zelebrierten ein intensives Auslaufen und genossen dann ein ausgezeichnetes Abendessen in Wolfsberg im Gasthaus Gottinger.

Dass diese Veranstaltung nur etwas mehr als 250 Zuschauer gesehen haben, ist ein kleiner Wermutstropfen. Bei so vielen Krügerln im Schatten hat halt der Pool den klaren Punktesieg eingefahren.

Fotos davon gibt es in der Fotogalerie  - und zwar gleich in 2 Galerien!