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Spielberichte

Runde 22 - 10.06.06, 19:00 Uhr
SVU Stein Reinisch Wolfsberg I. - SV Schwanberg II
4:1 (1:0)
Torschützen: Daniel Platzer (42.), Rudolf Platzer (62./Elfer, 72.), Dejan Bešić (89.) bzw. Gregor Masser (57.)
Schiri: Christian Birnstingl

Kader Wolfsberg: Dejan Toplak; Gerald Puntigam, Andreas Rauch (46. Rudolf Platzer), Martin Walch (74. Christoph Platzer), Gottfried Sundl, Uwe Kamper, Manuel Waltl (46. Daniel Kamper), Markus Pferschi, Dejan Bešić, Daniel Platzer, Saša Bešić
Kader Schwanberg: Jürgen Kleindienst; Martin Dam, Wolfgang Kienzer, Martin Kleindienst, Hannes Krauss, Patrick Walzl, Egon Meixner, Gregor Masser, Thomas Kribernegg, Peter Strametz, Christoph Wallner

Ein durchaus ereignisreiches Match, das auch nach dem Schlusspfiff noch mit Höhepunkten aufwarten konnte.

Zum Match: ein Spiel auf einer schiefen Ebene von der ersten Minute an, der Tormann der Schwanberger konnte sich x-mal auszeichnen. Es war vor allem Daniel Platzer, der in der ersten halben Stunde als Mittelstürmer einige Tore hätte machen können, auch an die Stange wurde angeklopft. Ein Feuerwerk war es, ein Bestschießen wurde es aber dennoch nicht.
In der 42. Minute war es dann aber endlich so weit: ein hoher Ball sprang am 16er auf, Daniel Platzer sprintete am schnellsten und spitzelte den Ball ideal über den herauslaufenden Goalie in die Maschen - 1:0 für Wolfsberg.

Zur Pause ein Doppeltausch bei unserer Mannschaft, Rudi Platzer kam auch, um geplantermaßen seine letzten 45 Wettkampfminuten nach mehr als 20 Jahren Kampfmannschaftseinsätzen zu absolvieren. Standardlibero und Kapitän Gerhard Kaufmann blieb nach seinen Verletzungen aus dem Heimschuh- und Oberhaag-Spiel überhaupt draußen; auch er nimmt heute Abschied vom aktiven Fußball in der Wolfsberger Kampfmannschaft.

Gleich nach dem Ankick eine erste Chance der Gäste, im Gegenzug vergaben die Bešić-Brüder hintereinander einige Hochkaräter. Völlig überraschend das 1:1 in der 57. Minute nach einem Patzer in der Hintermannschaft durch Gregor Masser.

Dieses Tor ließ man nicht auf sich sitzen und legte ein paar Gänge zu. Saša Bešić marschierte drauf los und wurde im Strafraum gelegt - Elfmeter. Natürlich war es Rudi Platzer, der schon Elferstammschütze der Kampfmannschaft war, als die meisten seiner Mitkicker noch mit der berühmten Trommel um den Christbaum liefen, der zur Exekution antrat. Schuß und Tor, das bombensicher mit einem trockenen Schuss flach im allerlinksten Torwinkel. Riesenjubel um die rückeroberte Führung.

In diesem Stil gings weiter im Minutentakt. Wirkliche Hunderter von Dejan (68.), Saša (69.) und wieder Dejan (70.) brachten keinen Torerfolg. Ein Tor im Abschiedsspiel war Rudi Platzer Gott sei Dank nicht genug: ein traumhafter Weitschuss in der 72. Minute aus 25 Metern passte genau unter die Latte - 3:1 und große Debatte auf den Rängen, ob da heute wirklich der Richtige Abschied nimmt.

In der 74. Minute kommt Christoph Platzer, der Kapitän und Libero der U17, zum Kampfmannschaftsdebüt; ein weiteres Signal für den Umbau der Mannschaft und der Chance für die Jugend.

Auch die restliche Spieldauer gehörte großteils uns, Dejan verzog in der 80. Minute und kam dann doch noch zu einem Tor in der vorletzten Minute. Paß von Rudi Platzer zu Saša, dieser stangelte zu Dejan und der bedankte sich mit dem 4:1. Das waren die sportlichen Highlights.

Eine blutjunge Mannschaft (20,99 Jahre Durchschnittsalter der Startelf), die beherzt drauf los spielte mit einem mehr als 38 Jahre alten Goalgetter, der sein Abschiedsspiel gab und eine schwache Zweier-Mannschaft von Schwanberg, das waren die spielbestimmenden Faktoren des letzten Matches dieser Saison.
Damit hat man Platz 5 erreicht (nach dem 9. im Herbst), die Tordifferenz mit +2 gerade noch ins Positive gedreht und im Frühjahr nur zweimal verloren. Natürlich werden da Erinnerungen an die letzte Frühjahrssaison wach, wo man als Primus der Liga dastand - im darauffolgenden Herbst hat es mit mehr oder weniger unveränderter Mannschaft aber nur für Platz 9 gereicht...

Highlights nach dem Schlußpfiff:
"Man of the Match" - ganz klar: Rudi Platzer nach diesem Doppelpack nach 45 Minuten im Abschiedsspiel. Diese Meinung von Hauptsponsor Franz Reinisch und Gastwirt Alfred Tatzl fand wohl die versammelte Zustimmung des mit rund 150 Zuschauern heute spärlich vollen Schwarzautalstadions.
Danach marschierten mit Obmann Wahrlich und Obmann-Stv. Waltl noch Hauptsponsor Reinisch und die beiden Ehrenkapitäne des Vereins, die Recken Rudi "Schopfi" Wurzinger und Stefan Brugger aufs Spiel  feld, um zu gratulieren:

Den beiden Abschiedsspielern wurde eine besondere Auszeichnung zuteil. Beide wurden sie zu " Ehrenkapitänen " ernannt.
Rudi Platzer war seit seinem 11. Lebensjahr Vereinsspieler und hat mehr als 20 Jahre lang in der Kampfmannschaft gespielt, davon mehr als die halbe Zeit als Kapitän, u.a. auch der Meistermannschaft aus 1999. Gerhard Kaufmann ist seit seinem 9. Lebensjahr beim SVU Wolfsberg, auch mit über 2 Jahrzehnten in der Kampfmannschaft, davon im letzten Viertel als Kapitän. Beide waren auch sehr erfolgreiche Torschützen; leider liegen mir nur detaillierte Unterlagen der letzten 8 Saisonen vor, da brachte es Rudi auf genau 50 Tore und Gerhard auf 39 - für defensiv orientierte Spieler eine absolute Spitzenleistung.
Beide waren und sind auch solche, die auch außerhalb der 90 Spielminuten viele Jobs für den SVU Wolfsberg erledigen. Für all das nochmals ein herzliches DANKE und herzliche Gratulation zur Auszeichnung.

im Bild von links nach rechts: Brugger, Waltl, Platzer, Reinisch, Kaufmann, Wurzinger, Wahrlich

Das war die Saison 05/06, eine interne Nachlese gibt es beim Saisonabschluss der Kampfmannschaft am kommenden Mittwoch bzw. bei der großen Runde am 24. Juni. Die Spieleinsätze von in Summe 26 Spielern im Laufe der Meisterschaft sind hier nachzulesen.

Den Fans, dem Trainer, den vielen Helfern, den Damen in der Kantine und beim Dressenwaschen, und, und, und - allen ein herzliches Danke!

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Runde 21 - 04.06.06, 10:30 Uhr
SV Styriawest Oberhaag I. - SVU Stein Reinisch Wolfsberg I.
1:2 (1:2)
Torschützen: Sinisa Odorjan (27.) bzw. Dejan Bešić (2., 22.)
Schiri: Erich Neubauer

Kader Wolfsberg: Dejan Toplak; Gerhard Kaufmann (14. Gerald Laposa), Andreas Rauch, Martin Walch, Uwe Kamper, Gerald Puntigam, Daniel Platzer (70. Manuel Waltl), Markus Pferschi, Dejan Bešić, Gottfried Sundl, Saša Bešić.
Kader Oberhaag: Helmut Strauss; Peter Konrad (50. Paul Poltnigg), Thomas Vollmeier (50. Wolfgang Paschek), Helmut Mandl, Daniel Pavlin, Erich Wirnsberger, Stefan Peitler, Peter Reinecker, Martin Lipp, Sinisa Ondorjan, Mario Marx (67. Mario Truschnegg).

Aus Wolfsberger Sicht: 1 Schütze, 2 Tore, 3 Punkte.
Ankick, Dejan zu Saša, Foul. Freistoß von Dejan über die Mauer ins kurze Eck - 0:1 für Wolfsberg. So einfach kann's gehen.

Ein verletzungsbedingter Wechsel schon in der 14. Minute (Libero Kaufmann spürt die Nachwehen vom Heimschuh-Spiel aus der Vorwoche), damit folgten Umstellungen in der Hintermannschaft. Ein mustergültiger Einwurf von Neokapitän Andreas Rauch zu Dejan, der den Ball von der Brust abtropfen ließ und aus der Drehung volley mit links ins kurze Eck traf - 0:2 für Wolfsberg nach 22 Minuten.

Ein paar Minuten später ein langer hoher Paß in Richtung Wolfsberger Tor, Libero und Tormann behinderten sich gegenseitig und eröffneten dem Oberhaag-Legionär Ordorjan eine Riesenchance; dessen Lupfer ging zu unserem Glück "Boden-auf" übers Tor. Kurz später war es wieder Ordorjan, der von der Mittellinie loszog und zu spät erst am 16er attackiert wurde. Mit Ballglück aus einem Pressball gelang ihm aus wenigen Metern das 1:2.

Die restliche Spielzeit der ersten Halbzeit brachte auf beiden Seiten nichts mehr ein. Nach der Pause schaltete Oberhaag durch den Eintausch zweier Offensivkräfte auf Angriff. Dennoch gab es zwei große Chancen für Wolfsberg durch Daniel Platzer (Flugkopfball) und Saša Bešić (marschierte auf und davon, scheiterte aber am Goalie). Die disziplinierte Defensivleistung ermöglichte den Oberhaagern keine zwingende Chance, obwohl sie ständig stürmten. Damit blieb die zweite Hälfte torlos.

Unser Team erkämpfte sich trotz unchristlichem Spielbeginn mit viel Herz 3 Punkte. Für das letzte Spiel der Saison am kommenden Samstag hofft die Mannschaft auf ein volles Haus im Schwarzautalstadion (19:00 Uhr). Zuvor gibt es ein Match der U17 gegen DSV Leoben (16:30 Uhr) und ein weiteres Vorspiel zwischen den Tennisrecken des UTC Wolfsberg und einem Funktionärs-/Betreuerteam des SV Wolfsberg (15:00 Uhr).
Keines dieser Matches sollten Sie versäumen...

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Runde 20 - 28.05.06, 19:00 Uhr
SVU Stein Reinisch Wolfsberg I. - SV Union Heimschuh I.
0:2 (0:1)
Torschützen: Rene Janicic (20.), Zeljko Gasevic (47./Elfer)
Schiri: Otto Röhm

Kader Wolfsberg: Dejan Toplak; Gerhard Kaufmann (38. Rudolf Platzer), Martin Walch, Gottfried Sundl, Gerald Puntigam, Uwe Kamper, Andreas Rauch, Markus Pferschi (71. Manuel Waltl), Dejan Bešić, Daniel Platzer, Saša Bešić (87. Daniel Kamper)
Kader Heimschuh: Zeljko Cipot; Reinhold Wutte, Rene Janicic, Manuel Pichler, Zeljko Gasevic, Markus Reinegger (80. Andreas Schörflinger), Manuel Wechtitsch, Herbert König (55. Erwin Ferk), Mario Malli, Manfred Wechtitsch, Helmut Mausser

Eine sehr gutes Match der neben St. Veit besten Frühjahrsmannschaften der Liga, wobei Heimschuh aufgrund der letzten Kantersiege und einem eindrucksvollen Torverhältnis von 45:10 allein aus den 8 Frühjahrsbegegnungen mit Recht selbstbewusst nach Wolfsberg kommen konnte. Unser Team wurde daneben mit neuen schneeweißen Dressen von Estilo-Moda.com und einem gut gefüllten Schwarzautalstadion bei herrlichem Fußballwetter motiviert.

Es gab nach dem Match einigermaßen Aufregung, weil zwischen sachlicher Information und individueller Interpretation naturgemäß viel Platz hat. Daher hier wenige Fakten zum Match mit viel Spielraum für ihre/deine Interpretationen:
11./ Kopfall an die Heimschuher Latte, das vermeintliche Eigentor ist es aber nicht geworden
15./ Leiberl-Gelb an Uwe Kamper
20./ Freistoß von der Mittellinie auf Janicic im Strafraumeck, dieser schafft mit einer einzigen Drehung die Schussposition und trifft ins lange Eck - 0:1
23./ Gelbfoul von Spielertrainer Mausser
27./ Gelbfoul von Reinegger
28./ Elferalarm nach Attacke an Andreas Rauch, nicht gegeben
36./ toller Kopfball von Uwe Kamper aus einem Corner, knapp drüber
38./ Kapitän Gerhard Kaufmann scheidet verletzt aus
47./ Elferalarm, diesmal verursacht durch Altkapitän Rudi Platzer; Kapitän Gasevic vollstreckt routiniert zum 0:2
55./ Tausender von Daniel Platzer aus wenigen Metern, drüber
danach starke Phasen beider Teams ohne zwingende Torchancen
70./ Gelbfoul von Pichler
70./ ausgezeichneter Schuss von Markus Pferschi
87./ Verletzung Nr. 2 bei Wolfsberg, Saša Bešić out

Die routiniertere Mannschaft (26,63 zu 22,09 Jahren aller eingesetzten Spieler) hat auch mit mehr Aggressivität diesen Auswärtssieg geholt. Unser Vorstopper Uwe Kamper wurde durch Ing. Gernot Schutte vom Elektrohaus Schutte in Wolfsberg zum "man of the match" ausgezeichnet.
Dass der Platzsprecher bei der zweiten Verletzung eines Wolfsbergers in den Schlußminuten auch auf die Reihung der Verbands-offiziellen Fair Play Wertung verwiesen hat, hat einigen nicht gefallen. Es ist aber vor allem ein Faktum und für jedermann jederzeit transparent. Der zweite Halbsatz war ein Appell an die Spieler, keine weiteren Verletzungen mehr zu präjudizieren. Danke, dass wenigstens das gefruchtet hat.

Für Wolfsberg geht es weiter in Oberhaag, der frühe Pfingstsonntagvormittag (Anpfiff schon um 10:30 Uhr) ist dafür frei zu halten.

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Runde 19 - 21.05.06, 17:00 Uhr
USV St. Peter/S. II - SVU Stein Reinisch Wolfsberg I.
1:3 (1:0)
Torschützen: Michael Tschuchnik (3.) bzw. Dejan Bešić (58., 63.), Markus Pferschi (82.)
Schiri: Franz Nöst

Kader Wolfsberg: Dejan Toplak; Gerhard Kaufmann, Martin Walch, Gottfried Sundl, Gerald Puntigam, Uwe Kamper, Gerald Laposa (46. Andreas Rauch), Markus Pferschi, Dejan Bešić, Daniel Platzer, Saša Bešić
Kader St. Peter/S. II: Hans-Christian Andic; Ronald Voithofer (72. Christoph Pansy), Mark Reiterer, Philipp Lambauer, Daniel Gosch (60. Fabian Lukas), Stefan Prattes, Klaus Klösch, Michael Gödl, Martin Wetl, Michael Tschuchnik, Johannes Fabian (78. Peter Temmel)

Novemberwetter Ende Mai, Regen und ein diesem Wetter angepasstes seichtes Match am heutigen Nachmittag.

St. Peter/S. II oder eben St. Martin nützte einen groben Schnitzer unseres Liberos in der 3. Minute, dadurch kam Tschuchnik mutterseelenallein am Fünfer zum Einschießen und schaffte mithilfe der Innenstange das 1:0. Dieser Schock dauerte aber noch bis zur Pause, denn Großartiges ist die ganze Halbzeit hindurch nicht mehr passiert. Ein weiterer schwerer Abwehrfehler in der 7. Minute eröffnete der Heimmannschaft die nächste große Chance, der Freistoß am 16er brachte aber nichts ein. Detto einer von uns in der 18. Minute, Gerrys Schuss kam vom Goalie zu Saša, dessen Stanglpass verschlief aber der Stürmerkollege. Gegen Ende der ersten Halbzeit gab es mehrere Chancen von uns (Corner in der 35. Minute, Gerhard fuhr alleine daneben; Mehrfachchance in der 39. Minute), in die Kabine marschierten wir aber mit einem 1:0 Rückstand und im Wissen, einen ziemlichen Schmarrn abgeliefert zu haben.

Die zweite Halbzeit begann besser, die ohnehin schwachen St. Peterner hatten nichts mehr hinzuzusetzen. In der 55. Minute erstmals Toralarm, der Schiri gab das Tor von Saša wegen vermeintlicher Abseitsstellung aber nicht. In der 58. Minute war es aber soweit, 1:1-Ausgleich durch eine schöne Aktion von Dejan Bešić nach Zuspiel von Uwe Kamper.

Fünf Minuten später die Wende im Spiel: abermals war es Dejan, der mit einer Einzelaktion, ausgehend vom Mittelkreis, zur 1:2-Führung einschoß. Damit war die Vorentscheidung gefallen, denn St. Peter hatte wirklich keine einzige gefährliche Aktion herausspielen können. In Minute 83 kam Markus Pferschi endlich zur Meisterschaftstorpremiere im Dress von Wolfsberg, ein lässiger Heber vom 16er-Eck passte genau ins lange Kreuzeck. Gratulation, 1:3 für Wolfsberg, die Tordifferenz der Saison ist damit mit einer Null wieder neutral.

In der Nachspielzeit erinnerte sich unsere Abwehr noch einmal an die schrecklichen Anfangsminuten und ermöglichte der Heimmannschaft die einzige Chance in der zweiten Halbzeit, eingebracht hat sie aber nichts mehr. Das war's, ein lockerer Pflichtsieg läuft freilich kreislaufschonender ab.

Wenn man liest, dass der Nächstrundengegner gerade einen 13:0-Kantersieg (!!, wenn auch gegen den Letzten Schwanberg II, im Schnitt damit alle 7 Minuten ein Tor) erschossen hat, dann muss man auffordern, dass eine um Klassen bessere Leistung vonnöten sein wird, will man am nächsten Samstag nicht unter die Heimschuher Tormaschinerie kommen.
Es wird also eine heiße Partie werden, die bisher schwächste Frühjahrsmannschaft (1 Pünktchen aus 7 Spielen von St. Peter/S. II) war bestimmt kein Maßstab! Mal sehen, was neben St. Veit die beiden besten Mannschaften der letzten Runden in der direkten Begegnung drauf haben. Ich würd' ins Schwarzautalstadion kommen; fade Spiele, langweilige Kulissen und ein teureres Bier gibt's anderswo.

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Runde 18 - 13.05.06, 19:00 Uhr
SVU Stein Reinisch Wolfsberg I. - 1. FC Pistorf I.
4:3 (2:1)
Torschützen: Saša Bešić (20., 59., 79.), Gerhard Kaufmann (39.) bzw. Pascal Prietl (22.), Gregor Ledam (62., 73.)
Schiri: Johann Ruprechter

Kader Wolfsberg: Dejan Toplak; Gerhard Kaufmann, Gerald Puntigam, Martin Walch, Gottfried Sundl, Andreas Rauch, Dejan Bešić, Markus Pferschi, Wolfgang Waltl (71. Uwe Kamper), Gerald Laposa, Saša Bešić.
Kader Pistorf: Andreas Krenn; Bernhard Genseberger, Bernhard Wolf, Anton Pusnik, Wolfgang Narat, Peter Nell, Willibald Strohmaier, Peter Orgel, Mario Schimpel (46. Gregor Ledam), Pascal Prietl, Matthias Strohmeier.

Erstens ist dem Hochzeiter Hannes Theussl vom FC Pistorf zu gratulieren. Zweitens dem Team der Gäste, die es dennoch geschafft haben, für ein paar Stunden von der Festtafel bei Obmann Schatz zu flüchten und als "Rumpfteam" unser Team ziemlich in Verlegenheit brachten. Drittens dem Tripplepacker des Tages, Saša Bešić, mit seinen Toren 11-13 in dieser Saison.

Pistorf zeigte gleich, dass sie nicht mit leeren Händen an die Hochzeitstafel zurückkehren wollten. Die beste Chance am Anfang hatte aber doch Saša, sein Schuss prallte von der Innenlatte aber nur auf die Torlinie (14.). Im Gegenzug Alarm für Goalie Dejan, 2 Stürmer kamen alleine auf ihn zu getrabt, den Schuss kann er halten. Abermals im Gegenzug (16., im Spielbericht falsch mit Minute 20) das 1:0 für Wolfsberg: Saša rannte alle auf und davon und bezwang auch den Goalie, erstes Durchschnaufen war angesagt.

Das merkte man auch im Spielverlauf: Ein Freistoß vom Cornereck in Minute 22, alles fuhr daneben und völlig frei glich Pascal Prietl zum 1:1 aus.

Die nächste Viertelstunde war ziemlich offen. In Minute 39 nahm sich Kapitän Gerhard K. ein Herz und marschierte von der Mittellinie in Liberoposition los, der Schuss aus 25 Metern ins lange Eck brachte das 2:1.

Dass es mit 2 Toren noch nicht sicher zum Sieg reichen würde, das war die erklärte Pausenmeinung - bei bestem Fußballwetter aber spärlich besuchter Kulisse. Dass es noch jeweils zu 2 Toren kommen würde, das hätten sich aber die wenigsten erwartet.

Wolfsberg suchte die Vorentscheidung und drückte an. Es war wieder Saša, der alleine vorm Tor einiges klar hätte machen können (54.). In der 59. Minute war es aber soweit: Freistoß aus gut 25 Metern, Gerhard knallte in die Mauer, Dejan haute nochmals drauf, der Abpraller vom Goalie landete bei Saša am 16er, Brust-Knie und Schuss - 3:1 für Wolfsberg.

Drei Minuten später ein Freistoß aus irgendwo von links. Unsere Abwehr stand daneben, Dejan ließ abprallen und Gregor Ledam bedankte sich mit dem Anschlusstreffer zum 3:2. Doch es sollte noch schlimmer kommen.
Eine komplett idente Situation in der 73. Minute. Freistoß vom selben Grasbüschel wie zuvor, wieder Schlafhauben in der Abwehr und wieder Gregor Ledam, der damit schon den 3:3-Ausgleich erzielte.

In dieser Phase brachte Schiri Ruprechter (zu)viel gelbe Farbe und Hektik ins Spiel. In der 79. Minute dann Tor und Führung für Wolfsberg, das nicht danach aussah, es sei es schon das letzte gewesen. Gerhard bediente Saša ideal und dieser kickte sehr überlegt und genau vom 16er-Eck ins lange Eck - 4:3. Auch der Goalie  der Gäste konnte sich noch auszeichnen, als er einen von Dejan Bešić wunderbar angetragenen Freistoß aus dem Kreuz fischte (82.). Die letzten Minuten der Hektik und Fehlpfiffe auf beiden Seiten wurden Gott sei Dank auch noch überstanden, sodass damit der vierte Heimsieg der Saison feststand.

Elektro- und Ölbrennerservice ist das Handwerk von Peter Gsell. Die Wahl von Saša Bešić zum "Man of the match" ist ihm heute bestimmt nicht besonders schwer gefallen - wir bedanken uns und gratulieren dem Ausgezeichneten.

Am Sonntag geht es weiter mit einem Match in St. Martin im Sulmtal um 17:00 Uhr gegen das Team von St. Peter/S. II.

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Runde 17 - 07.05.06, 17:00 Uhr
USV Installationen Veronik Grenzland I. - SVU Stein Reinisch Wolfsberg I.
1:4 (0:2)
Torschützen: Branko Jerlah (84.) bzw. Dejan Bešić (14., 85.), Saša Bešić (20., 69.)
Schiri: Christian Birnstingl

Kader Wolfsberg: Dejan Toplak; Gerald Puntigam, Martin Walch, Gottfried Sundl, Andreas Rauch, Manuel Waltl, Dejan Bešić, Markus Pferschi, Daniel Platzer (81. Daniel Kamper), Gerald Laposa, Saša Bešić.
Kader Grenzland: Patrick Steiner; Wolfgang Kiegerl, Reinhold Reiss, Denis Rizvanovic (62. Günter Gassl), Branko Jerlah, Gerald König (75. Josef Binder), Michael Wagner, Rene Kofler, Markus Schuiki, Ingo Franz (46. Gerhard Jammernegg), Rudolf Danko.

Verschiedenste Ausfälle haben bewirkt, dass heute eine Youngstertruppe aus Wolfsberg aufgeboten wurde (Altersschnitt der 14 Nominierten 20,46 (!) Jahre, Dejan als "Senior" mit knapp 24,5 Jahren, Franzi Hackl im Leiberl des Ersatztormannes mit gerade 15 Jahren). Mit einem glatten 1:4 Auswährtssieg machte sie kurzfristig vergessen, dass bisherige Stammspieler verletzt, bei Firmungsfeierlichkeiten, im fernen Spanien oder gar im berühmten Puntigamer-Umfeld zugegen waren. Dieser Erfolg machte wiederholt deutlich, dass der Jugend, die es ernst meint, die Zukunft gehört; freilich ist sie Woche für Woche gefordert und aufgefordert, diese Chance auch zu nützen.

Heute ging es daher verständlicherweise nervös los. Beim steinharten und extrem holprigen Acker am Radlpass nützten die besten Zuckerpässe wenig, Kommissar Zufall war Dauergast am Spielfeld. Schon in der zweiten Minute wurde unser Goalie Dejan warmgeschossen, den Freistoß ins kurze Eck wehrte er gekonnt gerade noch an die Stange. In der 10. Minute kam unser Team erstmals in die Angriffszone (Freistoß Dejan, drüber) und setzte sich dort hartnäckig fest (11., Chance Saša). In der 14. Minute bediente Saša ideal seinen Bruder Dejan, ebenso ideal sein trockener Schuß ins lange Eck - 0:1 für Wolfsberg.

Jetzt machte Wolfsberg Dampf und kam in Minute 20 zum Tor des Tages: Freistoß von Dejan aus gut 40 Metern von links, Saša stoppte den Ball mit der Brust und erzielte mit einem herrlichen Volleydrehschuss Tor Nr. 2 - 0:2 für Wolfsberg.

Eine vorzeitige Entscheidung wurde angepeilt und wäre auch beinahe gelungen (30., Saša spitzelte den Ball vorm Goalie und schoss über das leere Tor), aber auch die Verteidigung hatte einen harten Arbeitstag (32., zwei Grenzland-Spieler marschierten Mutterseelen allein auf Dejan Toplak zu, dieser hält). Eine Glanzparade von Dejan war auch in der 48. Minute vonnöten, den Freistoß von der Strafraumgrenze fischt er großartig aus dem flachen Eck.

Die Gangart im Match wurde zusehends härter, auch der Schiedsrichter unternahm dagegen rein gar nichts. In Minute 69 fiel die Vorentscheidung: Daniel Platzer schickte mit idealer Vorlage Saša auf die Reise, dieser ließ auch den Goalie aussteigen und erzielte locker das 0:3.

Nach diesem Tor wurde in Sachen Ruppigkeit noch ein Schäufchen nachgelegt, zum Glück sind dennoch alle mit ausheilbaren Blessuren davon gekommen. Die restlichen 2 Höhepunkte sind auch schnell aufgezählt:

Das 1:3 in der 84. Minute, weil Branko Jerlah am 16er vergessen wurde und knallhart ins lange Eck traf. Der Konter nur 1 Minute später, Saša auf Dejan, Dejan ins Tor - 1:4 Endstand.

Erwähnt sei noch, dass Andi Rauch als Neo-Kapitän nicht nur am Spielfeld Vollgas gab. Sein Auspuff verabschiedete sich bei der Anreise in der zweiten Radlpasskurve; die lange Heimfahrt wird er wohl mit einer Kapitänsschleifen-Bandage unter der Bodenplatte - und natürlich als strahlender Sieger - angetreten haben.

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Runde 16 - 29.04.06, 19:00 Uhr
SVU Stein Reinisch Wolfsberg I. - TuS Stein Reinisch St. Veit/Vogau I.
0:5 (0:3)
Torschützen: Gerhard Pusnik (9., 90.), Dieter Tatzl (19.), Klaus Fischer (35.), Stefan Koller (89.)
Schiri: Josef Riegelnegg

Kader Wolfsberg: Dejan Toplak; Gerhard Kaufmann, Martin Walch, Gottfried Sundl (82. Rudolf Platzer), Gerald Puntigam, Uwe Kamper, Dejan Bešić, Markus Pferschi, Manuel Waltl (46. Andreas Rauch), Daniel Platzer (46. Gerald Laposa), Saša Bešić.
Kader St. Veit: René Werschnegg; Thomas Kargl, Michael List (72. Werner Deutschmann), Franz Schantl, Gerhard Pusnik, Daniel Ambach, Dieter Tatzl, David Dobaj, Stefan Koller, Marco Watz (75. Michael Berghold), Klaus Fischer (74. Stefan Glavic).

0:5 im eigenen Stadion ist eine harte Bandage und drückt den Klassenunterschied aus, der heute zwischen den beiden Teams herrschte. Wolfsberg verneigte sich zudem durch 2 Gegentore in der Schlußminute zu tief vor dem So-gut-wie-Meister, der Pausenstand hätte dem gesamten Spielverlauf eher entsprochen. Die erhoffte Überraschung ist aber bei Gott nicht gelungen. Im Herbst wurde ich für den Schreiber "FC Hollywood der Liga" noch gescholten, nach diesem Spiel werden es unsere St. Veiter Freunde wohl als Auszeichnung empfinden.

St. Veit begann mit Vollgas, das Eröffnungsfeuerwerk war erst nach gut 35 Minuten verschossen! Schon nach 3 Minuten ein Superstangler von Tatzl auf Pusnik, der vergab am Fünfer. 3 Minuten später rutschte einer unserer Verteidiger aus, wieder ein Pass zu Pusnik, der es diesmal großartig macht: flach und knallhart von der Seite ins lange Eck - 0:1.

In der 15. Minute Foul an Pusnik, den Freistoß aus rund 22 Metern bombte Kapitän Tatzl außen an der Mauer vorbei, Innenstange und 0:2 für die Gäste.

Ein paar Minuten später ein erstes Aufbäumen von Wolfsberg. Der Freistoß von Dejan ging daneben, kurz später klärte der Tormann vor Dejan.

Aus einem Corner resultierte das 0:3. Die halbhohe Flanke versäumen Freund und Feind, am langen Fünfer spitzte Klaus Fischer den Ball ins Netz. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause, übrigens schon nach 43 Minuten.

Die zweite Halbzeit war fast ein Ebenbild der ersten. 35 Minuten lang Powerplay von St. Veit, nur diesmal ohne Tore. In der 62. Minute knallte Pusnik einen Freistoß an die Stange. Mehrere gute Chancen vereitelten vor allem unser Libero und der Tormann, die gesamte Mannschaft schmiss sich bei beständigem Schnürlregen in eine Abwehrschlacht, wenn auch großteils mit zu wenig Aggresivität. Die St. Veiter Gäste gingen da schon männlicher zur Sache, fast jeder unserer Kicker hat ein Veilchen zu pflegen, die meisten davon passierten im versteckten Infight.

In Minute 80 schoss Dejan einen Freistoß aus 16 Metern in die Mauer, die Hands-Proteste blieben beim Schiri ungehört. Die zweite Hälfte pfiff Schiri Riegelnegg leider nicht nach 43 Minuten ab, unsere Kicker stellten sich aber offensichtlich darauf ein.

Corner in Minute 89, am kurzen Fünfer ein Massenauflauf unserer Abwehr, die dennoch den Ball nicht wegbrachte, Koller erhöht auf 0:4. Ankick, Steilpass auf Pusnik. Der trat unwiderstehlich an und bezwang auch den herausstürmenden Goalie Dejan Toplak - 0:5 mit dem Schlusspfiff. Schade um die Leistung der ersten 88 Minuten, kann man da nur sagen.

Mehr als 400 Zuseher sahen bei trotz Dauerregen der letzten Tage ausgezeichneten Platzverhältnissen, Schnürlregen ab der Halbzeitpause und wenig sommerlichen Temperaturen ein sehr gutes Stein Reinisch Derby. Doppelsponsor Franz Reinisch nahm auch den Ankick vor, gemeinsam mit Matchballspender Christian Gröss (Café Kupferschlößl), der Wort hielt und den Ball vom Ankick ins Tor traf. Christa Reinisch wählte unseren Tormann Dejan Toplak zum "man of the match", weil er über die gesamte Spieldauer im Mittelpunkt stand, gute Paraden zeigte und an allen Toren nichts zu halten hatte.

Den St. Veitern in dieser Hochform wird niemand mehr ein Haxel stellen können, der Meistertitel ist so gut wie in der Tasche. Vor allem auch wenn es stimmt, dass der Verfolger seine Legionäre schon jetzt prämienschonend nach Hause geschickt hat. Dass auch eine Meisterfeier locker gelingen wird, davon konnte man sich im Schwarzautalstadion und im Café Kupferschlößl überzeugen.

Mit der Frühjahrsgabe Gerhard Pusnik im Team spielt ein 20-jähriger Ausnahmefußballer in einer Liga, dem es wohl auch in der Gebietsliga ziemlich fad werden wird. Ansonsten hat heute auch die Routine entschieden, die St. Veiter Startelf war um 37 Jahre älter als unsere (Durchschnittsalter 25,65 zu 22,33). Über die Zukunft unseres Teams sollten wir uns also nicht zu viele Sorgen machen müssen.

Die Zukunft beginnt auch schon am Sonntag, 17:00 Uhr Match in Grenzland. Einer Vorverlegung auf Samstag wegen der Firmung in Wolfsberg hat Grenzland übrigens leider nicht zugestimmt.

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Runde 15 - 22.04.06, 15:30 Uhr
SV RB Mithlinger Gralla II - SVU Stein Reinisch Wolfsberg I.
0:2 (0:1)
Torschützen: Gerhard Kaufmann (23.), Daniel Platzer (65.)
Schiri: Walter Zachenhofer

Kader Wolfsberg: Dejan Toplak; Gerhard Kaufmann, Martin Walch, Gottfried Sundl, Gerald Puntigam, Uwe Kamper, Dejan Bešić, Markus Pferschi (67. Andreas Rauch), Gerald Laposa (46. Daniel Platzer), Saša Bešić, Manuel Waltl.
Kader Gralla: Manuel Gürtl; Gernot Zitz, Andre Hierzinger, Gerhard Martinz (67. Adis Hodzic), Wolfgang Pürgy, Andreas Draxler, Erwin Mossier, Wolfgang Ernst (46. David Mallaschitz), Daniel Steirer, Christopher Mallaschitz, Patrick Schadler.

Drückende Überlegenheit über die ganze Spielzeit, 2 Tore und nie die Sorge, dass man Gralla nicht als Sieger verlassen könnte. Das an einem schönen und frühen Samstagnachmittag, an dem man mehr Traktore am Weg zwischen Wolfsberg und Gralla auf den Äckern sah als Zuschauer beim Match.

Wolfsberg zeigte schon nach ein paar Minuten, dass man gewinnen wollte. In der 9. Minute verhinderte dies noch der Schiri, der S aša alleine vorm Tor zu Unrecht zurückpfiff. Danach kamen starke Phasen des Goalies der Heimmannschaft (15./holt Weitschuss von Gerry aus dem Kreuzeck, 21./Saša wieder alleine vorm Tor) und ein Foul im Cornereck. Den Freistoß brachte Dejan punktgenau auf die Stirn von Kapitän Gerhard Kaufmann - Innenlatte im Kreuzeck und 0:1 für Wolfsberg.

Die einzige gefährliche Aktion der Heimmannschaft vereitelte unser Tormann in der 32. Minute, er holte den Kopfball nach einem Corner gekonnt aus dem Kreuzeck. In den Schlussminuten der ersten Hälfte zündete unser Team ein richtiges Feuerwerk: 42./Saša vernaschte die ganze Abwehr, Stanglpass zu Uwe und daneben; 43./wieder Superchance von Saša; 44./einer der vielen Freistöße, die übers Tor gehen.

In der Pause kommt f. Gerald Laposa der Jüngste unserer Jungen, Daniel Platzer (17 Jahre und ein paar Wochen alt) als Stürmer. Bisher waren ihm 15 Minuten Kampfmannschaftsluft vergönnt (vorletzte Runde in Oberhaag im Juni 05) und tolle Leistungen in der U17. Heute dauerte es ganze 19 Minuten bis zur Torpremiere in der Kampfmannschaft// 65. Minute, Daniel marschiert unwiderstehlich Richtung Tor und bezwingt den Tormann mit einem lässigen Heberl - 0:2 für Wolfsberg und herzliche Gratulation zum Debüt!

Ein Superkonter in der 68. Minute - Dejan zu Andi, Andi zu Saša und Saša lässt den hundertprozentigen Sitzer leider aus. Ein klares Foul im Strafraum an - klar, wieder an Saša, in der 84. Minute - leider bleibt der Elferpfiff aus. Wieder ein Finale wie zum Ende der ersten Halbzeit, die Freistöße von Dejan (90.) und Gerry (92.) schnappt sich wieder Goalie Manuel Gürtl.

Aus der klaren Dominanz wurde ein 0:2-Sieg, der älteste und der jüngste unserer Mannschaft haben getroffen. Die heute eingesetzten 13 Wolfsberger kommen auf einen Altersschnitt von exakt 22,17 Jahren. Zwischen den älteren Herren liegen auch fast Generationen, nämlich knapp 14 Jahre zwischen Senior 1 (Gerhard) und Senior 2 (Dejan mit knapp 24,5 Jahren).
Aber auch die "Jungen" werden sich keineswegs in die Hosen machen, wenn der Tabellenführer St. Veit am kommenden Samstag ins Schwarzautalstadion kommt. Im Gegenteil, sie wollen vor vollem Haus zeigen, was sie drauf haben.

Wir können nur gewinnen, wir wollen gewinnen und wir werden gewinnen!
Samstag, 29.04., 19:00 Uhr, Schwarzautalstadion

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Runde 14 - 14.04.06, 18:00 Uhr
SVU Stein Reinisch Wolfsberg I. - SV Kaindorf/Sulm I.
1:1 (1:0)
Torschützen: Andreas Rauch (27.) bzw. Robert Hojnik (67./Elfer)
Rot: Andrä Mario (45.)
Gelb-Rot: Wolfgang Waltl (71.)
Schiri: Friedrich Bitai


Kader Wolfsberg: Dejan Toplak; Gerhard Kaufmann, Manuel Waltl, Martin Walch, Gerald Puntigam, Uwe Kamper, Andreas Rauch (81. Gerald Laposa), Dejan Bešić, Markus Pferschi, Saša Bešić, Wolfgang Waltl.
Kader Kaindorf: Traber Martin; Kronaveter David, Sokulskyj Michael, Emersic Boris, Kapun Markus (40. Moser Daniel), Andrä Mario, Kainz Markus, Hojnik Robert (86. Walzl Leopold), Neubauer Joachim, Stacher Markus, Schilcher Martin.

Tolles Fußballwetter am späten Karfreitag-Nachmittag, gut 300 Zuschauer im herrlichen Schwarzautalstadion und ein Fußballfest mit dem Wermutstropfen aus heimischer Sicht, dass man aus der spielerischen Überlegenheit doch nur einen Punkt herausgeholt hat.

Die 6:0 Schlappe vom Herbst war gleich vergessen, ganz wenige der vielen Fans aus Kaindorf glaubten an einen ähnlichen Erfolg. Wolfsberg übernahm vom Start weg das Spielgeschehen in die eigene Hand und spielte in eine Richtung. Viele sehr gute Chancen brachten keinen Torerfolg (11./Wolfi, 15./Uwe, 18./Saša, 20./Saša), dann aber die 23. Spielminute. Ein recht unmotiviertes Foul von Markus Stacher an der Outlinie; den Freistoß zirkelte Dejan Bešić in den Strafraum, eine kurze Abwehr und Andreas Rauch verwertet staubtrocken alleine am Fünfer zur 1:0-Führung.

Schon eine Minute später hätte die Vorentscheidung fallen müssen: Saša Bešić wird im Strafraum klar gelegt, der Elferpfiff ist zur Wut der heimischen Fans aber ausgeblieben. Danach ist das Match etwas offener geführt worden, die Chancen wurden aber ausschließlich von den Wolfsbergern herausgespielt (39./Saša, 40./Wolfi). Vor dem Pausenpfiff noch ein negativer Höhepunkt: Mario Andrä kassiert für einen Tritt in den Unterleib von Uwe Kamper rot.

Auch nach der Pause wurde die Offensive der Heimmannschaft fortgeführt, ein Heber von Saša (54.) und ein Schuss von Wolfi Waltl (57.) gingen knapp daneben.

In der 67. Minute gab es den Elferpfiff für einen Bauchfleck an exakt der gleichen Stelle, für den in der 24. Minute die Pfeife stumm blieb. Michael Sokulskyj fiel über das Bein von Libero Kaufmann, Goalgetter Robert Hojnik trat den Elfer exzellent in die flache rechte Ecke - 1:1.

Jetzt setzten die Wolfsberger noch einen Gang zu und wollten den sicher geglaubten Sieg zurückholen. Wolfi Waltl wurde abseits zurückgepfiffen, schoss den Ball dennoch aufs Tor und kassierte dafür gelb (69.); drei Minuten später ein Dutzendfoul wieder von Wolfi Waltl, seinen verbalen Frust wertete der Schiri als Maulerei (O-Ton Schiri) und präsentierte ihm Gelb-Rot. Damit hat sich die Heimmannschaft ein weiteres Mal ins eigene Knie geschossen, die personelle Überlegenheit wurde egalisiert. Es folgte eine Schlussviertelstunde, in der jede Mannschaft die Entscheidung suchte. Den Matchball vergibt wieder Saša am Elfer (80.) - das wars.

Kaindorf kam im Schwarzautalstadion zu einem Punkt, ohne einen einzigen gefährlichen Torschuss abgegeben zu haben. Unsere Mannschaft, die heute zudem extrem ersatzgeschwächt antrat (Platzer R./Job, Sundl/verletzt, Kamper/krank, Platzer D./Urlaub, Warasdin/verletzt, Schuster/verletzt), hat gezeigt, dass sie im eigenen Stadion jeden schlagen kann. Dass es nicht dazu gekommen ist, liegt an der schlechten Chancenverwertung, an Selbstfallern und wohl auch an Ostern. Die nächsten Gegner dürfen mit solchen Geschenken bestimmt nicht mehr rechnen.

Hubert Gottinger kürte noch den "Man of the match": Torschütze Andi Rauch trägt diesen Titel bis zum nächsten Heimmatch, Gratulation! Dem Matchballspender BGD Lebring/Hannes Steiner sei herzlich gedankt - nächste Gönner finden ein offenes Ohr bei Heinz Dier (0664-2722010).

Die starken Wolfsberger gibt es wieder am nächsten Samstag, schon um 15:30 Uhr in Gralla.

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Runde 13 - 09.04.06, 15:00 Uhr
IGE ASK Steyeregg I. - SVU Stein Reinisch Wolfsberg I.
1:1 (1:0)
Torschützen: Bojan Simic (28.) bzw. Saša Bešić (87.)
Schiri: Klaus Strasser

Kader Wolfsberg: Dejan Toplak; Gerhard Kaufmann, Manuel Waltl, Gottfried Sundl, Gerald Puntigam, Uwe Kamper, Dejan Bešić, Wolfgang Waltl, Markus Pferschi, Saša Bešić, Gerald Laposa (46. Andreas Rauch).
Kader Steyeregg: Gutschi Daniel, Simic Bojan, Schmuck Rudolf, Safran Harald, Clavora Patrick, Lazaric Elvino, Krieger Martin (57. Schuster Markus), Theissl Gerhard, Konrad Robert (84. Trumler Mario), Krieger Jürgen, Konrad Manfred.

Ruppiger Boden und starker Wind waren die Spielverderber am ansonst sonnigen Nachmittag von heute. Das erste Drittel gehörte der Heimmannschaft, diese nützte auch den Rückenwind und kam zur Führung in der 28. Minute: ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, Bojan Simic fackelte am 16er nicht lange und knallte knapp am Pressball mit einem Verteidiger von uns drauf; der Ball wurde dadurch noch abgelenkt und landete verlängert genau im Kreuzeck. Gott sei Dank war das der einzige Anlass, die schreckliche Torsirene inmitten der Steyeregger Birken auszulösen.
Wir wurden vielleicht auch dadurch dann zwar etwas munterer und ruhiger, echte Chancen gab's bis zum Pausenpfiff aber keine mehr bzw. wurden im Ansatz verstolpert.

Die zweite Halbzeit ging unsere Mannschaft weit beherzter an, richtig interssant wurde es nach rund einer Stunde.
Ein Volleyschuss von Dejan Bešić in der 58. Minute ging über's Tor. In der 61. Minute die Riesenausgleichschance durch Saša Bešić, der seinem Wadelbeißer Harald Safran entkam und knapp am Goalie scheiterte. Im Gegenzug ein Hunderter der Heimmannschaft, Manfred Konrad vernudelte Gott sei Dank völlig alleine und vor leerem Tor das Zuspiel seiner Nebenspieler. Eine Minute später waren es wieder Saša und Andi Rauch, die den Ausgleich am Fuß hatten.

Die vielen Wolfsberger Fans sind aber nicht ganz umsonst nach Steyeregg gereist, wenn sie auch Geduld zeigen mussten. Erst in der 87. Minute brach Saša Bešić die Torsperre nach kurzem Zuspiel und kurzem Dribbling im Strafraum mit einem überlegten Schuss ins flache Eck - 1:1.

Beide Teams suchten noch eine Entscheidung, aber es blieb beim durchaus gerechten Unentschieden, wenn dadurch auch beide 2 Punkte verloren haben.

Spielerisch möge man sich für das nächste Heimspiel (Karfreitag, 18:00 Uhr) am Spiel gegen Pitschgau aus der Vorwoche orientieren, dann gibt's den Heimsieg, den wir uns vorstellen.
Für die Packung aus Kaindorf im Herbst (ein halbes Dutzend) werden passende Antworten erwartet...

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Runde 12 - 02.04.06, 15:00 Uhr
SV Pitschgau I. - SVU Stein Reinisch Wolfsberg I.
0:4 (0:2)
Torschützen: Saša Bešić (5., 7.), Wolfgang Waltl (65.), Dejan Bešić (80.)
Schiri: Mag. Arnold Pristernik

Kader Wolfsberg: Dejan Toplak; Gerhard Kaufmann, Martin Walch, Gottfried Sundl, Gerald Puntigam, Uwe Kamper (74. Andreas Rauch), Dejan Bešić, Wolfgang Waltl, Markus Pferschi, Saša Bešić (89. Manuel Waltl), Gerald Laposa (81. Daniel Kamper).
Kader Pitschgau: Ferk Peter; Sepp Udo Karl (83. Kürbisch Andreas), Löscher David (83. Adam Wilfried), Steppeler Guido, Paulitsch Mario, Koren Davorin, Gosch Helfried (83. Hölbling Martin), Krottmaier Gernot, Stopper Josef, Krottmaier Christian, Wulz Bernd.

Vor dem Saison-Auftaktspiel fehlen meist die Orientierungen, Ergebnisse der Aufbaumatches und Trainingsleistungen sind kaum auf Meisterschaftserfolge umzulegen, zeigt die Erfahrung. Heute dauerte es nur 7 Minuten und wir wussten, wo es lang gehen könnte, zumindest schaute es für uns nicht ganz schlecht aus...

Wolfsberg spielt vom Anpfiff an druckvoll in eine Richtung. In der 5. Minute bedient Uwe Kamper - trotz Spezialauftrag gegen Spielmacher Christian Krottmaier - Saša Bešić ideal in der Mitte; der flache Schuss landet im Tor - 0:1. Nur Augenblicke später bringt die Pitschgauer Abwehr den Ball nicht weg, Saša sprintet dazwischen und schießt ein - 0:2 nach 7 Minuten.

Einen Freistoß (10.) knallt Dejan ganz knapp übers Tor, in der 12. Minute erstmals Gelb wegen wiederholtem Foul an Saša. Aus einer Superkombination zwischen Gerry, Wolfi, Dejan und Markus wird leider kein Tor (17.), ähnlich ergeht es in Minute 35 im Zusammenspiel beider Gerrys mit Dejan. In der 35. Minute ein blitzschnell draufgeknallter Freistoß aus gut 30 Metern der Pitschgauer, den unser neuer Keeper mit sensationeller Parade aus dem Kreuzeck fischt; das war zugleich die einzig wirkliche Chance der Heimmannschaft an diesem Nachmittag.

In der 45. Minute schnappt der Pitschgauer Goalie Saša den Ball gerade noch vom Fuß, in der 46. Minute wieder ein sehr starkes Solo von Saša - Pausenstand aber 0:2.

Die ersten paar Minuten der 2. Halbzeit gehören der Heimmannschaft. In der 52. Minute ein Volleyschuss von Gerry Puntigam übers Tor. Das Tor des Tages sehen die vielen mitgereisten Wolfsberger Fans in der 65. Minute: Abschlag der Verteidigung auf Saša, der flankt fast aus der Cornerecke ideal zu Wolfi Waltl am 16er. Ein Volleydrehschuss gelingt wie im Bilderbuch (und wie halt bei jedem Training) - 0:3, kollektives Durchatmen war angesagt. Vorentscheidung und Tor Nr. 1 von Wolfi in dieser Saison.

In der 74. Minute ersetzt Andi Rauch den blendend agierenden Uwe Kamper und kommt gleich zu einer tollen Torchance mit dem zweiten Ballkontakt. In der 80. Minute leitet Saša eine Bešić-Kombination ein und Dejan spitzt den Ball gekonnt unter dem Goalie zum 0:4.

Ein Tripletausch der Pitschgauer in der 83. Minute und noch ein rüdes Foul gegen den doppelten Torschützen von Guido Steppeler in der Schlußminute, das waren die Höhepunkte der letzten 10 Minuten.

Ein Auftakt nach Maß mit einem mehr als verdienten Sieg auch in dieser Höhe gegen eine allerdings heute wirklich nicht großartige Pitschgauer Hintermannschaft.
Nächstrundengegner Steyeregg hat sich heute mit einem spielentscheidenden Eigentor gegen Schwanberg punktelos verabschiedet und wird sich am Sonntag von der besten Mannschaft der ersten Runde mehr erhoffen. Das kann heiter werden, immerhin haben auch wir noch eine 6:1-Rechnung offen...

Palmsonntag, wieder auswärts, 15:00 Uhr Anpfiff in Steyeregg

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Transfer im Winter
19.01.06

Zu teuflischen Tormannproblemen im Herbst (Verletzungen von Christian Großschädl, Philipp Hubmann, Stefan Nocker und dann auch Rudi Puntigam, daher auch kaum Kampfmannschaftstrainings mit Torleuten, etc.) haben sich weitere gesellt. Christian Großschädl will in die zweite Reihe rücken, Philipp Hubmann hat nach wie vor Schulterprobleme und wird im Frühjahr vermutlich nicht einsetzbar sein, Rudi Puntigam und Stefan Nocker haben derzeit keine Ambitionen.

Daher wurde nun ein neuer Tormann verpflichtet:
Dejan TOPLAK kommt aus dem Großraum Maribor, wird im August 22 und war von Kindesbeinen an in den selben Mannschaften wie Saša Bešić; beide spielten in diversen slowenischen Auswahlkadern. Zuletzt spielte er für genau 3 Jahre beim NK Aluminij Kidricevo, einem sehr bekannten Zweitligisten in Slowenien. Unsere Mannschaft konnte ihn schon beim Turniereinsatz in Gnas im Dezember kennen lernen, unsere Anlage kennt Dejan Toplak seit einem Trainingseinsatz im letzten Sommer.

Wir freuen uns auf den neuen Mann im Tor des SV Union Stein Reinisch Wolfsberg!

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Runde 11 - 29.10.05, 14:00 Uhr
SV Schwanberg II - SVU Stein Reinisch Wolfsberg I.
1:5 (1:1)
Torschützen: Klaus Lenz (1.) bzw. Gerhard Kaufmann (44./Elfer), Gerald Puntigam (59.), Dejan Bešić (65.), Ronald Warasdin (69., 83.)
Schiri: Roland Theussl (Ass. Erwin Vuzem)

Kader Wolfsberg: Christian Großschädl; Andreas Rauch, Martin Walch, Gerhard Kaufmann, Gerald Puntigam, Dejan Bešić, Wolfgang Waltl, Daniel Kamper (76. Daniel Schuster), Rudolf Platzer, Markus Pferschi (46. Ronald Warasdin), Saša Bešić (78. Patrick Hubmann).
Kader Schwanberg: Wallner Christoph; Dam Martin (61. Stopper Peter), Kienzer Wolfgang, Kleindienst Martin, Walzl Patrick, Ruhri Rudolf, Meixner Egon, Masser Gregor, Lenz Klaus (78. Grebien Christopher), Knass Christian, Peitler Philipp (15. Totz Johannes).

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Runde 10 - 22.10.05, 17:00 Uhr
SVU Stein Reinisch Wolfsberg I. - SV Styriawest Oberhaag I.
1:2 (0:0)
Torschützen: Saša Bešić (86.) bzw. Erich Wirnsberger (70.), Elvis Sahmanovic (92.)
Gelb/Rot: Zoran Zobovic (73./Foul)
Schiri: Johann Puksic

Kader Wolfsberg: Christian Großschädl; Andreas Rauch (66. Manuel Waltl), Martin Walch, Gerhard Kaufmann, Gottfried Sundl (76. Ronald Warasdin), Gerald Puntigam, Dejan Bešić, Wolfgang Waltl, Rudolf Platzer, Markus Pferschi, Saša Bešić.
Kader Oberhaag: Strauss Helmut; Zobovic Zoran, Mandl Helmut, Gojkovic Crtomir, Wirnsberger Erich, Paschek Wolfgang (56. Vollmeier Thomas), Reinecker Peter, Peitler Stefan, Sahmanovic Elvis, Lipp Martin, Baumgartner Markus.

Im Fußball zählen die Tore und nicht die Chancen; Tore, die man nicht schießt, zählen daher auch nicht; und die bekommt man dann auch noch - davon können wir in diesem Herbst schon ein Lied singen.

In der 2. Minute eine Superchance f. Wolfi Waltl, nach 17 Minuten ein erster Torschuss der Gäste, den der wieder in die Presche springende "Oli" hält. Eine Minute später eine tolle Chance von Dejan, der Stanglpaß geht im vollen Fünfer an allen vorbei. In der 28. und 33. Minute scheitert Saša zweimal am herauslaufenden, hervorragend disponierten Goalie der Gäste. Eine Minute später wird Wolfi Waltl im Strafraum verrammt, der Pfiff bleibt leider aus. In der 45. Minute noch ein Freistoß von Dejan, der knapp daneben geht.

In dieser Manier geht es auch weiter: In der 48. Minute köpfelt Dejan knapp darüber, gleiches "gelingt" Gerry in der 54.
In der 60. Minute der zweite Torschuss der Gäste, Oli klärt mit Hilfe der Latte. Im blitzschnellen Gegenangriff hätte Wolfi einschießen müssen, allein, es passierte nicht.

0:1 nach 70 Minuten - links-rechts-links und Tor.

3 Minuten später sieht der Ex-Wolfsberger Zoki Zobovic nach rüder Foulattacke Gelb-rot. Wolfsberg schaltet noch einen Gang offensiver und drückt gewaltig. In der 81. Minute vergibt Dejan mit einem Bombenschuss, aber 5 Minuten später der Ausgleich durch Saša aus einem satten Drehschuss im Strafraum.

Powerplay bis zum nächsten Tor ist angesagt, in der 90. Minute eine Riesendoppelchance durch Dejan und Manuel Waltl, die beide voll drauf hauen. Der Schiri zeigt 4 Nachspielminuten an und Wolfsberger und St. Veiter Fans im Schwarzautalstadion hoffen auf den mehr als verdienten Siegtreffer der Heimmannschaft.

Gekommen ist es ganz anders: 92. Minute, ein Konter über die Außenbahn, die Wolfsberger Verteidigung reklamiert Abseits und bleibt stehen. Nicht so Elvis Sahmanovic und der Schiedsrichter - 1:2.

Aus 13:4 Chancen ohne Punkt dazustehen, ist bitter.
Eine Prognose: wenn Oberhaag in den ausstehenden Runden nur halb so viel Glück hat, wie heute, können sie schon bei der Weihnachtsfeier in zwei Monaten Meisterleibchen verteilen.

Uns bleibt eine letzte Chance auf 3 Punkte im Herbst - am Samstag in Schwanberg.

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Runde 9 - 16.10.05, 14:00 Uhr
SV Union Heimschuh I. - SVU Stein Reinisch Wolfsberg I.
3:1 (2:0)
Torschützen: René Janicic (21.), Manuel Wechtitsch (41.), Helmut Mausser (89.) bzw. Rudolf Platzer (78.)
Rot: Markus Reinegger (45./Torraub)
Schiri: Adem Sulic

Kader Wolfsberg: Philipp Hubmann; Andreas Rauch, Martin Walch, Gerhard Kaufmann, Gerald Puntigam, Dejan Bešić, Wolfgang Waltl, Rudolf Platzer, Ronald Warasdin (69. Daniel Schuster), Markus Pferschi, Saša Bešić.
Kader Heimschuh: Cipot Zeljko; Wutte Reinhold, Wechtitsch Manfred, Strametz Matthias (81. Strohmaier René), Ferk Erwin, Janicic René, Pichler Manuel, Koren Mates (72. Mausser Helmut), Reinegger Markus, Wechtitsch Manuel, Malli Mario.

Resümee eines leider nicht Dabeigewesenen aus dem Spielbericht auf www.sv-heimschuh.com und mehreren Aussagen von Wolfsbergern vor Ort:

Wolfsberg war nicht die glücklichere Mannschaft des Tages, bestimmt auch nicht die schlechtere, zählen tun freilich nur Tore und so trat man als Verlierer mit leeren Händen die Heimreise an.

Schon nach 2 Minuten die Riesenchance zur Führung - der Heimschuher Goalie hält. Ein dummer Abwehrfehler verhilft die Heimmannschaft zum 1:0, herausgeholt aus in Summe null Chancen.
Wolfsberg spielt weiter, bei einem Corner für uns steht wieder einmal alles im gegnerischen Strafraum und es kommt wie es an unglücklichen Tagen kommen musste: wir fahren daneben, die Verteidigung putzt aus und leitet einen schnellen Konter ein. Die Abseitsreklamationen kommen (zu Recht) nicht an und es steht 2:0.
In der Schlußminute der ersten Hälfte holt ein Heimschuher den Ball auf der Torlinie mit der Hand herunter, bekommt dafür verdient die Rote. Kapitän Gerhard Kaufmann scheitert mit dem Elfer am Tormann der Heimschuher - wenn's laft, dann laft's ...
Wolfsberg dreht voll auf: Rudi Platzer scheitert mit einem tollen Kopfball, Saša und Dejan Bešić misslingen weitere Hunderter. 12 Minuten vor Schluß dann aber doch der Anschlußtreffer, Rudi Platzer trifft mit einer langen Flanke direkt ins Tor - 2:1.

Die Schlußoffensive von Wolfsberg ist da, die Chancenauswertung bleibt leider katastrophal. Ein kurioses Tor sehen die Zuschauer bei tollem Herbstwetter aber dennoch. Ein Freistoß für Heimschuh aus mehr als 40 Metern springt einmal auf, was ausreicht, dass ihn Goalie Philipp Hubmann gerade nicht erwischt; das Tornetz schnappt aber zu - 3:1.

Eine Niederlage, resultierend aus individuellen Fehlern, unterm Strich zu wenig Einsatz und halt auch Pech im XLarge-Format.
Heute war Erntedanksonntag, vor allem für Heimschuh. Gegen den Titelaspiranten Oberhaag am kommenden Samstag wird für uns mit gleicher Leistung nichts zu ernten sein!

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Runde 8 - 08.10.05, 18:00 Uhr
SVU Stein Reinisch Wolfsberg I. - USV St. Peter/S. II
4:3 (2:1)
Torschützen: Saša Bešić (16., 80.), Dejan Bešić (41., 77.) bzw. Michael Tschuchnik (35.), Denis Lemezovic (70.), Bernd Fürnschuss (75.)
Schiri: Gabriel Buchmann

Kader Wolfsberg: Philipp Hubmann; Andreas Rauch, Martin Walch, Uwe Kamper (75. Daniel Schuster), Gerhard Kaufmann (51. Daniel Kamper), Gerald Laposa (38. Ronald Warasdin), Dejan Bešić, Wolfgang Waltl, Rudolf Platzer, Markus Pferschi, Saša Bešić.
Kader St. Peter: Patrick Lampl; Ronald Voithofer, Mark Reiterer, Philipp Lambauer, Christain Friesacher (90. Werner Koch), Bernd Fürnschuss, Denis Lemezovic, Stafan Prattes, Klaus Klösch, Michael Gödl, Michael Tschuchnik (73. Alexander Stelzl).

Der knappe Kommentar vom Hörensagen:
Wolfsberg ist von Anfang an klar überlegen, geht gleich in Führung und fängt noch in der ersten Halbzeit mehr als überraschend den Ausgleich ein. Die Halbzeitführung geht innerhalb von 5 Minuten durch Freistöße recht patschert verloren. Derart wachgerüttelt reichen wieder nur wenige Minuten, um das Match doch noch heimzuspielen. Den Fans werden damit 4 Tore in 10 Minuten geboten und so Stimmung für das letzte Heimmatch in 2 Wochen gegen die ausgezeichnet positionierten Oberhaager gemacht.

Das Verletzungspech bleibt uns freilich an den Fersen kleben, diesmal erwischte es die Liberos Kaufmann und Kamper gleich hintereinander, sodass Rudolf Platzer wieder einmal ganz hinten einspringen musste und dies bravourös löste.

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Runde 7 - 02.10.05, 15:00 Uhr
1. FC Pistorf I. - SVU Stein Reinisch Wolfsberg I.
1:1 (1:0)
Torschützen: Marc Hutter (17.) bzw. Dejan Bešić (85.)
Schiri: Josef Riegelnegg

Kader Wolfsberg: Philipp Hubmann; Andreas Rauch, Martin Walch, Uwe Kamper, Gerhard Kaufmann, Dejan Bešić, Wolfgang Waltl, Rudolf Platzer, Markus Pferschi, Saša Bešić, Gottfried Sundl.
Kader Pistorf: Alexander Skarz; Bernhard Genseberger, Markus Stiegler, Bernhard Wolf, Anton Pusnik, Marc Hutter, Peter Nell, Willibald Strohmaier, Peter Orgel, Mario Schimpel, Pascal Prietl.

..weitere Infos, sobald/sofern ich selber welche bekomme...

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Runde 6 - 24.09.05, 19:00 Uhr
SVU Stein Reinisch Wolfsberg I. - USV Veronik Grenzland I.
3:1 (1:0)
Torschützen: Saša Bešić (5., 78.), Rudolf Platzer (76.) bzw. Paul Leitinger (73.)
Gelb/Rot: Rudolf Danko (53.)

Schiri: Johann Ruprechter

Kader Wolfsberg: Philipp Hubmann; Uwe Kamper, Gottfried Sundl, Andreas Rauch, Martin Walch, Rudolf Platzer, Markus Pferschi, Dejan Bešić, Wolfgang Waltl, Ronald Warasdin (70. Gerald Laposa), Saša Bešić.
Kader Grenzland: Marc Heuschneider; Johannes Gollob, Wolfgang Kiegerl, Ingo Franz, Branko Jerlah, Gerald König, Michael Wagner, Markus Schuiki, Paul Leitinger, Georg Resch (60. Georg Kremser), Rudolf Danko.

Philipp Hubmann als heute einzig fitter Goalie hütet nach dem Debüt im April (damals auch gegen Grenzland) wieder das Tor, Uwe Kamper geht als blutjunger Libero (17) für den gesperrten Gerhard Kaufmann ins Rennen, detto Andreas Rauch als Kapitän. Andere spielen auf trotzig und heben das Maß aller Dinge in München, Prost.

In der 5. Minute Foul und Freistoß für uns aus 20 Metern. Den Schuss von Dejan Bešić kann der Goalie nur wegschlagen und sein Bruder Saša netzt zum 1:0 ein. Damit ist für den Ligakönig des Vorjahres nach 455 torlosen Minuten in dieser Saison endlich der Bann gebrochen - vielleicht werden's ja wieder 27 wie zuletzt. Danach plätschert das Spiel dahin, in der 27. Minute vergibt Grenzland die einzige Chance der ersten Halbzeit, eine Minute später gibt es wieder eine hochkarätige Doppelchance der Bešić-Brüder.

Nach der Pause macht Wolfsberg gehörig Druck und vergibt eine Reihe von tollen Chancen (Ronnie heberlt in der 57., Dejan bleibt in der 61. am Goalie hängen, Wolfi traut sich in der 65. aus 5 Metern noch immer nicht schießen, etc.). Dass sich das im Fußball rächt, ist zumindest außerhalb des Spielfeldes bekannt. Einen Weitschuss in der 74. Minute kann Goalie Philipp noch wegboxen, der Nachschuss besiegelt aber den Ausgleich.

Dieses Tor aus heiterem Himmel lassen unsere Kicker aber Gott sei dank nicht auf sich sitzen. Eine Minute später nimmt sich Routinier Rudi Platzer ein Herz und schiebt den Ball aus 20 Metern flach am Goalie vorbei zum 2:1. Weitere 2 Minuten später Corner durch Markus und Saša Bešić versenkt den Ball freistehend am kurzen Eck zum 3:1.

Auch danach gab es nur das Match in der Hälfte von Grenzland, vor allem Rudi Platzer hätte sich wie Saša ein zweites Mal in die Torschützenliste eintragen können.

Ein Match mit (zu) vielen vergebenen Chancen, mit einer ungewohnt mutig herausspielenden Wolfsberger Abwehr, einer enttäuschenden Fankulisse bei bestem Fußballwetter und einem heute schwachen Gegner.

Die Ampelkarte von Schiri Ruprechter gab es für Rudolf Danko aus Grenzland in der 53. Minute (er hatte nur 5 Minuten zuvor erstmals Gelb gesehen).

Den "man of the match" wählte Hans Tatzl mit dem zweifachen Torschützen Saša Bešić, herzliche Gratulation. Wenn die Spiele weiter attraktiver und die Auswertungen effizienter werden, finden bestimmt auch die Fans in den gewohnten Massen wieder ins Schwarzautalstadion. Dafür ist allein die Kampfmannschaft zuständig und sie wird das beherzigen.

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Runde 5 - 18.09.05, 16:00 Uhr
TuS Stein Reinisch St. Veit/Vogau I. - SVU Stein Reinisch Wolfsberg I.
2:0 (0:0)
Torschützen: Klaus Fischer (60.), Gerhard Kaufmann (ET 78.)
Gelb/Rot: Gerhard Kaufmann (89.)

Schiri: Markus Senekowitsch

Kader Wolfsberg: Rudolf Puntigam (71. Philipp Hubmann); Gerhard Kaufmann, Gottfried Sundl, Andreas Rauch, Martin Walch, Rudolf Platzer (75. Ronald Warasdin), Markus Pferschi (84. Laposa Gerald), Uwe Kamper, Dejan Bešić, Wolfgang Waltl, Saša Bešić.
Kader St. Veit: Werschnegg René; Klaus Fischer, Thomas Kargl, Michael List, Stefan Glavic, Daniel Ambach (60. Franz Schantl), Dieter Tatzl (95. Martin Fink), Werner Deutschmann (90. Alfred Lipp), Stefan Koller, David Dobaj, Richard Deutschmann.

Blöd gelaufen!
Beständiger Schnürlregen den ganzen Tag, damit auch die ganze Matchdauer hindurch, kalt und ungemütlich. St. Veit wollte aber unbedingt Derbystimmung zelebrieren und war letzten Endes damit erfolgreich.
Zum Anpfiff marschierte Bürgermeister Manfred Tatzl mit StFV-Präsident DDr. Kapl und Vizepräsident Pösinger auf; verlässliche Signale dafür, dass sportstättenmäßig etwas vorangetrieben wird, wozu wir nur alles Gute wünschen können. Dass das St. Veiter Starensemble mit viel Glück auch noch zu 3 Punkten gekommen ist, war danach allen klar, doch jetzt der Reihe nach:

13 Einkäufe des Tabellenletzten der letzten Saison gegen derzeit geprügelte Vizemeister, dazu eine never ending story rund um Tormannverletzungen bei Wolfsberg. Das erwartete Schützenfest, worauf die verehrten St. Veiter Funktionäre aber hoch gewettet hätten, wurde es beileibe nicht.

St. Veit begann sehr druckvoll, Kapitän Dieter Tatzl, der eine sehr starke Partie ablieferte, knallte gleich mal an die Latte (8.). Wolfsberg kam dann immer besser ins Spiel und dominierte ab der 15. Minute ganz klar. 4 gelbe Karten innerhalb von 4 Minuten (20.-23.) bringen Farbe ins Spiel. Einen Bombenschuss von Markus Pferschi lenkt der sehr starke Goalie gerade noch an die Latte (24.), detto einen von Saša Bešić zwei Minuten später. Ein klares Foul an Saša im Strafraum (30.) und damit Elfer für uns ahndet der Schiri nicht. Dass er sich danach in der Kantine dafür bei uns entschuldigt, ist übrigens sehr lieb.
Schon 1 Minute später wieder eine tolle Chance von Dejan Bešić, die der Goalie vereitelt, detto in der 34. Minute wieder nach einem Freistoß von Dejan. In der 37. Minute wieder Elferalarm, Kapitän Tatzl klatscht den Ball mit der Hand zu Boden, der Schiri sieht bedauerlicherweise als einziger auf und rund um der St. Veiter Kirchenwiese wieder nichts (Schiri-O-Ton: "Tut mir leid, mit einem Assistenten an der Linie wäre das ein klarer Elfer gewesen"; die Blumentöpfe, die wir uns damit kaufen können, spenden wir gerne dem Verschönerungsverein von Trübsdrül). Kurz vor dem Pausenpfiff hat dann St. Veit eine tolle Chance, die aber nichts einbringt. In die Pause gings daher nicht mit einem möglichen 1:3, sonden einem 0:0.

Wolfsberg dominiert auch den Start der zweiten Hälfte klar, bringt aber leider den Ball nicht im Tor der Heimmannschaft unter. Besser macht es diese: St. Veit knallt aufs Tor, Goalie Rudi Puntigam wehrt toll aber, die Hintermannschaft bringt den Ball aber nicht weg und kassiert den Abstauber durch Klaus Fischer nach genau einer Stunde.

Damit passiert auch eine Wende im Spiel, unsere Mannschaft läuft phasenweise hinterher. Ein böses aber ungeahndetes Foul von Werner Deutschmann an Goalie Rudi Puntigam aus der ersten Hälfte wirkt nach, Rudi muss nach 71 Minuten verletzt raus. Damit wird auch ein weiteres Kapitel in der Goaliestory dieser Saison geschrieben, wie es aussieht, immer noch nicht das Happy End.

Das Match geht hin und her, das nächste Tor machen auch wir, nur leider auf der falschen Seite. Einen Weitschuss wehrt Goalie Philipp Hubmann ab, den Abpraller versenkt der zurückeilende Kapitän und Libero Gerhard Kaufmann unglücklich in der eigenen Kiste. Pech auch deswegen, weil weit und breit kein Gegenspieler auszumachen war, 2:0 (89.).

Bis zum Abpfiff in der 96. Minute bastelte Wolfsberg noch am Ehrentreffer, es ist sich leider gerade nicht ausgegangen. Eine Gelbrote an Kapitän Gerhard Kaufmann in der 89. wegen Motschkerns war die einzige Ausbeute, freilich gerade auch keine Ruhmestat.

Summa summarum muss man traurig sein, wenn man nüchtern nur das Ergebnis sieht; einen Punkt hätten wir uns mehr als verdient. Moral und Teamgeist sind aber deutlich auferstanden, sodass man für die nächsten Begegnungen hoffen darf. Das tun wir und freuen uns auf ein volles Haus am nächsten Samstag.

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Runde 4 - 11.09.05, 16:00 Uhr
SVU Stein Reinisch Wolfsberg I. - SV RB Mithl inge r Gralla II
1:1 (0:0)
Torschützen: Dejan Bešić (88.) bzw. René Lipp (53.)
Schiri: Herbert Rausch

Kader Wolfsberg: Stefan Nocker; Gerhard Kaufmann, Gottfried Sundl, Andreas Rauch, Gerald Puntigam (69. Daniel Kamper), Markus Pferschi, Uwe Kamper, Dejan Bešić, Wolfgang Waltl, Gerald Laposa (59. Ronald Warasdin), Saša Bešić.
Kader Gralla: Manuel Gürtl; Gernot Loibner, Volker Pechmann, André Hierzinger (46. Mario Wilhelm), Dominik Fuchshofer (69. Josef Katter), Wolfgang Pürgy, René Lipp, David Mallaschitz (57. Christopher Mallaschitz), Markus Stacher, Daniel Steirer, Angelo Walter.

Die Torfabrik der letzten Runde gegen die Geschlagenen der letzten Runde, das waren theoretische Vorzeichen für viele Tore im brütend heißen Schwarzautalstadion. So einfach funktioniert Fußball aber Gott sei dank nicht, und das ist gut so. In unseren Reihen gibt es ein Debüt: Stefan Nocker, 17 Jahre alt und Tage zuvor vom TuS Kirchbach zu uns gelotst, übernimmt den schwierigen Job zwischen den Pfosten und ersetzt damit die verletzten und urlaubenden Standardgoalies.
In der inzwischen gefürchteten 2. Minute gab es Corner gegen uns, gleich 3 Gralliger fischten und spürbare Erleichterung geht durch die Reihen der daumendrückenden Wolfsberger Funktionäre. Danach passiert nicht wirklich viel, beide Mannschaften versuchen sich zu orientieren und entwickeln mehr oder wenige Chancen; der taktische Maßanzug von Trainer Mandi Ruth sitzt perfekt. In der 34. Minute rettet ein Verteidiger aus Gralla gerade noch an der Linie, in der 41. Minute ist es wieder einmal Tormanndebütant Stefan Nocker, der einen Freistoß glänzend pariert. Damit wurde aus dem vielleicht erwarteten Torreigen bis zur Pause einmal nichts.
In der 54. Minute Freistoß gegen uns aus großer Distanz. Der Ball geht über die Mauer und landet im kurzen Eck - 0:1.
Unsere Mannschaft ist kurz geschockt, wird dann aber initiativer. Eine Doppelchance der Bešić- Brüder in der 60. Minute hätte eigentlich längst den verdienten Ausgleich bedeuten müssen. Auch unser Tormann steht noch im Mittelpunkt und rettet desöfteren großartig. Torjubel gab es aber erst kurz vor Schluß (88.) inmitten einer Powerplay-Phase unserer Mannschaft. Dejan Bešić kommt am 16er zum Ball, geht zwei Schritte und schiebt den Ball am Tormann vorbei ins Eck - 1:1 und wieder einmal ein BigPoint von Dejan.
Danach gab es sogar noch 2 gute Chancen zum Siegestreffer. Wäre der Ausgleich 10 Minuten früher gefallen, wäre/hätte/könnte...

Mit dem Remis ist und kann man aber zufrieden sein. Gralla hatte laut eigenen Angaben das bisher stärkste Team gestellt und erwartete ein großes Schützenfest. Trainer Manfred Ruth hat es geschafft, die gebeutelten Wolfsberger wieder aufzurichten und motiviert in die schwierige Aufgabe geschickt. Den "man of the match" wählte Gastwirt Alfred Tatzl vom Landgasthaus Hammer-Tatzl und entschied sich für den Jüngsten mit dem wohl schwierigsten Job des Tages: Stefan Nocker für seine Paraden im Tor.
Diese Wahl können wir nur unterstreichen und uns den Gratulationen anschließen.

In einer Woche geht es zum Derby nach St. Veit am Vogau. Mal sehen, was wir dem selbsternannten FC Hollywood unserer Liga antun können. Die Wolfsberger Fans werden jedenfalls in Divisionsstärke aufmarschieren.

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Runde 3 - 04.09.05, 16:00 Uhr
SV Kaindorf/S. I. - SVU Stein Rein isc h Wolfsberg I.
6:0 (3:0)
Torschützen: David Kronaveter (2., 42.), Daniel Moser (54., 56.), Robert Hojnik (21.), Boris Emersic (70.)
Gelb-Rot Rudolf Platzer/Wolfsberg (63.)

Schiri: Karl Fuchs III

Kader Wolfsberg: Rudolf Puntigam; Gerhard Kaufmann, Martin Walch, Gottfried Sundl, Andreas Rauch, Gerald Puntigam (57. Rudolf Platzer), Uwe Kamper, Dejan Bešić, Wolfgang Waltl, Daniel Schuster (46. Ronald Warasdin), Saša Bešić.
Kader Kaindorf: Martin Traber; Stefan Cernensek, David Kronaveter, Michael Sokulskyj, Boris Emersic, Daniel Moser, Markus Kainz, Robert Hojnik, Joachim Neubauer (70. Daniel Sokulskyj), Franz Körbler (30. Günther Strauss), Martin Schilcher.

Mit einer satten Packung gegen Steyeregg im Gepäck und einem aus den Hut gezauberten Tormann, der den in der Vorwoche verletzten Einsergoalie, den militärisch verhinderten Zweiergoalie und den ebenfalls verletzten Dreiergoalie zu ersetzen hatte, ging es nach Kaindorf.
Es begann blitzartig. Nach 2 Minuten ein Freistoß aus 18 Metern, der flach unter der hopsenden Mauer ins linke Eck schlüpft, 1:0.
Kaindorf spielt druckvoll weiter und kommt mit der nächsten Chance zum 2:0; einen Stanglpass in den vollen Strafraum verwertet der Goalgetter der letzten Saison unhaltbar in die Maschen.
Die nächste Viertelstunde gehört den aufgewachten Wolfsbergern, allein das Abschlussglück ging bei der Überquerung der Mur oder sonst wo verloren. In der 38. Minute knallt der Ball aus einem missglückten Rückpass an die Latte von Kaindorf, prallt zurück zu Saša Bešić, der vom Fünfer alleinstehend übers Tor schießt. Tore, die man nicht macht, kriegt man, erzählen sich nicht nur langgediente Stadiongänger.
Ein Corner in der 42. Minute, ein Wolfsberger Abwehrspieler fährt daneben. Besser macht es David Kronaveter, der die Kugel wuchtig ins Tor köpfelt. Mit dem 3:0 ging es in die Pause, weit deutlicher im Resultat, als es der Spielverlauf widerspiegelte.
Schon nach 2 Minuten hatte abermals Saša Bešić einen Hunderter ausgelassen, es sollte nicht der letzte am heutigen Nachmittag gewesen sein.
Wiederum besser zeigen des die Kaindorfer. Ein Stanglpass von links, Daniel Moser haut volley voll drauf und trifft sehr glücklich ins kurze Eck zum 4:0. Nur zwei Minuten später wieder Daniel Moser: Der weite Ausschuss vom Wolfsberger Goalie kommt - wie so oft - sofort steil retour in die eigene Hälfte, dort verlängert im Laufduell Daniel Moser aus gut 25 Metern per Kopf und überhebt den herausstürmenden Wolfsberger Goalie zum 5:0.
Als wäre das noch nicht genug, passiert danach auch noch dem Schiedsrichter einen der wenigen Fehler, leider einen mit großer Tragweite für uns.Von der ersten Minute an „starben“ die Kaindorfer Kicker immer wieder mit großer Theatralik und Gestöhne. Schiri Fuchs mahnte zwar immer wieder und drohte mit Verwarnungen gegen Schwalben, gehandelt wurde allerdings anders. Rudolf Platzer kam für den verletzten Gerald Puntigam (Schulterverletzung nach rüdem Foul) in der 57. Minute und verabschiedete sich nach einem Extrakurzauftritt von ganzen 5 Minuten wieder in die Kabine. Der Schiri ahndet ein Foul an der Nr. 18 am Cornereck, Rudi Platzer entschuldigt sich mit einem Klaps auf die Schulter, wie es unter Sportsmännern so üblich ist. Der Gefoulte täuscht einen Schlag ins Gesicht (oder weiß der Teufel wohin) vor, wälzt sch lautstark am Boden und zieht eine schmutzige Show ab. Schiri Fuchs kommt von weitem daher, zieht im Lauf die Gelbe gegen Platzer und seltsamer Weise eine halbe Sekunde später die Gelbrote. Nr. 18, du bist ein..., ach was!
Die letzte halbe Stunde ging es damit auch noch in numerischer Unterzahl, was sollte uns aber heute noch erschüttern? In der 70. Minute Pfiff auf der Mittelauflage, keiner weiß so recht, in welche Richtung der Schiri zeigt. Kaindorf spielt blitzschnell ab, gelangt über 2 Stationen in unseren Strafraum und feiert ein Tennisergebnis, 6:0.
Die Schlussoffensive gehört wieder uns bzw. den Tormännern. Drei traumhaft getretene Freistösse von Dejan Bešić werden bravourös pariert, Trainer Traber wird nach 78-minütigem Geschimpfe von der Bank verwiesen, Saša vernebelt noch einen Hunderter und Rudi Puntigam pariert noch einen mächtigen Weitschuss.
Nach 90 Minuten war die höchste Niederlage besiegelt, die man seit 1993 einstecken musste.
Die Analysen werden hoffentlich zu Lösungen führen, um so schnell als möglich aus dieser Krise zu kommen. Einige sollten noch heute dringend zum Ohrenarzt, vielleicht kann dieser die Ignoranz der Anweisungen von draußen beheben. Die Lektion, dass Fußball ein Laufsport ist und in der Regel die Zweikämpfe die Matches entscheiden, gilt es auch nachzulesen und umzusetzen. Ansonsten ein ähnliches Resümee wie zuletzt: der Goalie kann nichts dafür, im Gegenteil, danke für diesen Quereinstieg!

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Runde 2 - 27.08.05, 19:00 Uhr
SVU Stein Reinisch Wolfsberg I. - IGE ASK Steyeregg I.
1:6 (0:5)
Torschützen: Rudolf Platzer (69.) bzw. Drazen Turcin (3., 13./Elfer, 82.), Elvino Lazaric (26.), Otmar Gutschi (38.), Patrick Clavora (41.)
Schiri: Vilko Knezevic

Kader Wolfsberg: Christian Großschädl; Gerhard Kaufmann, Martin Walch, Gottfried Sundl, Rudolf Platzer, Uwe Kamper, Dejan Bešić, Wolfgang Waltl, Daniel Schuster, Saša Bešić, Ronald Warasdin.
Kader Steyeregg: Daniel Gutschi; Markus Schuster, Mario Trumler, Thomas Prattes, Harald Safran (73. Martin Krieger), Drazen Turcin, Elvino Lazaric, Patrick Clavora (80. Manuel Krieger), Otmar Gutschi, Robert Konrad (84. Jürgen Krieger), Manfred Konrad.

0:5 zur Pause und auch noch mehr als deutlich nach 90 Minuten, so versunken ist eine Wolfsberger Kampfmannschaft in einem Meisterschaftsspiel zuletzt vor mehr als 10 Jahren.
Dabei hat alles ganz anders begonnen. Schon in der 2. Minute gibt es Torjubel auf Wolfsberger Seite. Die Bešić-Brüder stürmen von der Mittellinie alleine auf's Tor, den Schuß von Saša wehrt der Goalie noch ab, Dejan spielt den Goalie aus und versenkt den Ball im Tor. Der Schiri hat alles - so nachher in der Kabine - als Spielabgabe gesehen, obwohl der Goalie abgewehrt hat, und damit das Tor annuliert.
Der beliebte Tor-CanCan im Schwarzautalstadion musste unterbrochen werden und ein Gegenangriff der Gäste führt zu einem Corner, aus dem Drazen Turcin, der im Vorjahr wie Saša Bešić 27x getroffen hat, allein gelassen zum 0:1 einköpfelt. Er war auch das Opfer eines dummen Fouls am Strafraumeck und er selbst verwertete den Elfer zum 0:2. Wer geglaubt hat, dass die Wolfsberger jetzt munter werden, wurde maßlos enttäuscht. Kapitän Elvino Lazaric, immerhin bald 43, rannte wie aufgezogen und knallte mehrmals aus allen Distanzen drauf. In der 26. Minute machte man's ihm ganz leicht, er kam am Elfer völlig frei zum Ball und verwertet bombensicher. Das Abspiel nach einem Freistoß hat man leider verschlafen und das nächste Ding (0:4) hinnehmen müssen, gleich die halbe Abwehr agierte so wie die Fans auf den Rängen: sie wurden passive Zeugen des 0:5 nach 41 Minuten.

Tiefhängende Mundwinkel der Wolfsberger zur Halbzeitpause, unerwartet dreinblickende aber voll konzentrierte Steyeregger auf der anderen Seite.
Trainer Manfred Ruth gab zurecht derselben Garnitur weitere 45 Minuten Zeit zur Rehabilitation, rausgekommen ist ein 1:1 im zweiten Teilabschnitt. Eine schöne Einzelaktion mit sattem Weitschuss ins kurze Eck unseres Ältesten führte zum Anschlusstreffer in der 69. Minute. Der Weckruf, den Platzsprecher Luis Trummer damit erhofft hatte, war es leider doch nicht. Die Schlussphase gehörte wieder den Gästen, Turcin machte noch den Hattrick.

Der Schlusspfiff erlöste Akteure und leidende Fans auf den Rängen. Der durch tagelangen Dauerregen diesmal tiefe Boden im Schwarzautalstadion gehörte jedenfalls den Routiniers: Turcin (38) mit 3 Toren, Lazaric (43), Platzer (38) und Gutschi (36) mit je einem Tor hätten diese Erfolge auch schon vor gut 20 Jahren haben können, wahrscheinlich war dies bei allen Vieren auch der Fall.

Das Resultat lässt keine Ausreden zu, das ist vielleicht das einzig Positive. Schuld- und fehlerlos auch Goalie "Oli", wenn's nach einem halben Dutzend auch ganz anders aussehen mag. Zum Wundenlecken bleibt jetzt eine Woche, auch zum Auskurieren für einige, die diesmal verletzt oder verhindert nicht dabei sein konnten. Wir können auf alle Fälle gespannt sein, was am Sonntag in Kaindorf geboten wird.


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Runde 1 - 20.08.05, 19:00 Uhr
SVU Stein Reinisch Wolfsberg I. - SV Pitschgau I.
2:0 (0:0)
Torschützen: Dejan Bešić (53./Freistoß), Gerhard Kaufmann (88./Elfmeter)
Schiri: Roland Theussl

Kader Wolfsberg: Christian Großschädl; Daniel Schuster, Gerhard Kaufmann, Andreas Rauch; Gottfried Sundl, Uwe Kamper, Rudolf Platzer, Gerald Laposa (46. Ronald Warasdin); Wolfgang Waltl, Dejan Bešić, Saša Bešić.
Kader Pitschgau: Peter Ferk, David Löscher, Mario Paulitsch, Davorin Koren (81. Michael Vollmeier), Gernot Krottmaier, Markus Knass, Markus Roschitz (41. Johannes Fabian), Franz-Josef Stopper, Christian Krottmaier, Walter Gosch, Rok Kac (51. Gelb/Rot).

Ein Meisterschaftsauftakt nach Maß für unsere Truppe, den nach den wenig erfreulichen Aufbauergebnissen und Trainingsengagements und der noch langen Verletztenliste nur ganz wenige in der Form auf ihrer Rechnung hatten.
Dabei hatte es anfangs ganz anders ausgesehen. Das Match war genau 13 Sekunden alt, da hätte uns ein Pitschgauer Blitzangriff beinahe in Rückstand gebracht. Nach 20 Minuten verebbte diese Angriffswelle und Wolfsberg kam immer besser ins Spiel. In der 23. Minute stand Goalgetter Saša Bešić erstmals alleine vor dem Tor der Gäste, dieser parierte den Schuss noch an die Latte und vereitelte damit die größte Chance der ersten Halbzeit.
Zur Halbzeit erhöhte Wolfsberg den Druck und brachte mit Ronnie Warasdin einen weiteren Stürmer. Auch der Fanclub packte die Trommel aus heizte von der Tribüne aus ein. Rok Kac, der Goalgetter der Gäste des letzten Jahres, ging mit gelb/rot schon nach 51 Minuten duschen. Saša schüttelte wieder einmal seine zahlreichen Wadelbeißer ab und wurde unschön gelegt. Den Freistoß aus 20 Metern versenkte Bruder Dejan aus dem Stand wunderschön und unhaltbar in den Maschen des Südtores - Wolfsberg 1, Pitschgau 0. Bravo Dejan!
Dann ging's richtig los mit Sturmläufen der Wolfsberger und mit vernebelten Hundertern: Wolfi Waltl lupft den Ball alleinstehend in die Hände des Tormanns (66.), Saša haut alleine vor dem Tor daneben (73.), das selbe passiert Ronnie Warasdin (75.) und dann noch mit einer Monsterchance, an der die gesamte Stürmerreihe einschießen hätte müssen (82.). In der 88. Minute zieht wieder Saša alleine auf seinen Landsmann im Tor von Pitschgau, dieser legt ihn am Elfer. Genau von dort ging das Match weiter, Kapitän Gerhard Kaufmann verwertet bombensicher - Wolfsberg 2, Pitschgau 0.
Das war's. Ein heißes Match zum Meisterschaftsauftakt, sportlich fair geführt (wenn auch 10 Gelbe gezeigt wurden) und ganz nach dem Geschmack des Publikums. Die Gäste kritisierten vor allem die Ampelkarte, ein Ersatzspieler trieb es besonders bunt, nicht einmal seine Kameraden konnten ihn beim Schlußpfiff beruhigen. Das dürfte auch der Grund dafür gewesen sein, weswegen dessen Freundin vor dem Schwarzautalstadion kollabierte und damit einen Rettungs- und später auch Notarzteinsatz notwendig machte. Bleibt zu hoffen, dass es der Patientin inzwischen wieder gut geht.

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Auslosung Herbst 2005

1. Sa., 20.08., 19:00 Wolfsberg- Pitschgau
2. Sa., 27.08., 19:00 Wolfsberg- Steyeregg
3. So., 04.09., 16:00 Kaindorf-Wolfsberg
4. Sa., 10.09., 19:00 Wolfsberg- Gralla II
5. So., 18.09., 16:00 St.Veit/V. - Wolfsberg
6. Sa., 24.09., 19:00 Wolfsberg- Grenzland
7. So., 02.10., 15:00 Pistorf-Wolfsberg
8. Sa., 08.10., 19:00 Wolfsberg- St.Peter/S.II
9. So., 16.10., 14:00 Heimschuh-Wolfsberg
10. Sa., 22.10., 19:00 Wolfsberg- Oberhaag
11. So., 30.10., 14:00 Schwanberg II-Wolfsberg

Alles in der 1. West B mit folgenden Veränderungen zum Vorjahr:
Hollenegg II hat aufgehört, Gralla II und Schwanberg II sind neu hinzugekommen, der Meister St. Nikolai/S. ist in die Gebietsliga West aufgestiegen, es gab keinen Absteiger in diese Liga.

 

Vorbereitungsspiele:

16.07. Grundner-Cup Siebing: 0:1 gegen Spielfeld, 0:3 gegen Siebing
17.07. Grundner-Cup Siebing: 0:6 gegen Strass - Platz 6 (von 6)

22.07. Frannach-Wolfsberg abgesagt

23.07. Union-Turnier Mettersdorf: 1:1 gegen Jagerberg, 3:1 gegen St. Peter
24.07. Union-Turnier Mettersdorf: 4:0 gegen Mettersdorf - Platz 3 (von 3)

27.07. Wolfsberg-Jagerberg 4:5

30.07. Weinburg-Wolfsberg 5:2

31.07. Wolfsberg-Kirchbach abgesagt

03.08. Mettersdorf-Wolfsberg abgesagt

06.08. Wolfsberg-Mureck abgesagt

09.08. Wolfsberg-Murfeld 5:2

13.08. Wolfsberg-Gnas 3:9

15.08. Wolfsberg-Ragnitz 4:2